5 Jahre Garantie

Produktinformationsblatt assona-Garantieverlängerung

Mit den nachfolgenden Informationen möchten wir Ihnen einen ersten Überblick über die von Ihnen gewünschte Versicherung geben. Diese Informationen sind jedoch nicht abschließend. Der vollständige Vertragsinhalt ergibt sich aus dem Antrag (Teilnahmeerklärung), der Teilnahmebestätigung und den beigefügten Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Bitte lesen Sie daher die gesamten Vertragsbestimmungen sorgfältig.

1. Um welche Art der Versicherung handelt es sich? Wir bieten Ihnen eine Garantieversicherung an. Grundlage sind die Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die assona- Garantieverlängerung sowie alle in der Teilnahmeerklärung genannten besonderen Bedingungen und Vereinbarungen.

2. Was ist versichert? Wir versichern nach Ablauf der Garantie oder gesetzlichen Gewährleistung die in der Teilnahmebestätigung bezeichneten elektrischen und elektronischen Geräte gegen unvorhergesehene Beschädigung oder Zerstörung. Hierzu zählen Schäden durch Konstruktionsfehler, Guss- oder Materialfehler, Berechnungs-, Werkstätten- oder Montagefehler.

3. Wie hoch ist Ihr Beitrag, wann müssen Sie ihn bezahlen und was sind die Folgen unterbliebener oder verspäteter Zahlung? Der Beitrag richtet sich maßgeblich nach dem Kaufpreis des Geräts und der Laufzeit. Er wird immer inklusive der zurzeit geltenden Versicherungssteuer angegeben. Die Höhe Ihres Beitrags können Sie Ihrer Teilnahmebestätigung entnehmen. Der Versicherungsbeginn entspricht dem Datum der Antragstellung. Die Laufzeit des Vertrags beträgt maximal 60 Monate. Denken Sie bitte daran, dass Sie die Prämie unverzüglich zu zahlen haben, wenn der oben angegebene Zeitpunkt des Vertragsbeginns erreicht ist. Ihr Widerrufsrecht bleibt hiervon unberührt. Bei verspäteter Zahlung beginnt der Versicherungsschutz erst mit Eingang der verspäteten Zahlung bei uns. Außerdem können wir bis zum Eingang der verspäteten Zahlung vom Vertrag zurücktreten. Zahlen Sie einen der weiteren Beiträge nicht rechtzeitig, gefährden Sie Ihren Versicherungsschutz. Außerdem können wir den Vertrag unter bestimmten Voraussetzungen kündigen. Falls Sie uns eine Lastschriftermächtigung erteilen, sorgen Sie bitte rechtzeitig für ausreichende Deckung auf Ihrem Konto.

4. Welche Leistungen sind ausgeschlossen? Nicht alle denkbaren Fälle sind im Versicherungsschutz eingeschlossen. In manchen Fällen kommt ein Leistungsausschluss in Betracht. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Teilnahmeerklärung und den zugrunde liegenden Bedingungen. Nicht versichert sind insbesondere Schäden durch
- äußere Einwirkungen wie Diebstahl, Einbruchdiebstahl;
- Bodenstürze, Brüche oder Unfälle;
- Witterungseinflüsse;
- Vorsatz. Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Einzelheiten entnehmen Sie bitte § 3 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die assona-Garantieverlängerung.

5. Welche Pflichten haben Sie bei Vertragsabschluss und welche Folgen können Verletzungen dieser Pflichten haben? Damit wir Ihre Angaben ordnungsgemäß prüfen können, müssen Sie die während des Antragsprozesses gestellten Fragen unbedingt wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. Beachten Sie bitte diese Pflichten mit Sorgfalt. Ihre Nichtbeachtung kann schwerwiegende Konsequenzen für Sie haben. Je nach Art der Pflichtverletzung können Sie Ihren Versicherungsschutz ganz oder teilweise verlieren. Unter Umständen können wir uns auch vorzeitig vom Vertrag lösen. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen.

6. Welche Pflichten haben Sie während der Vertragslaufzeit und welche Folgen können Verletzungen dieser Pflichten haben? Ändern sich Umstände, nach denen wir während des Antragsprozesses oder in anderen Schriftstücken gefragt haben, muss der Versicherungsvertrag möglicherweise angepasst werden. Wir bitten Sie daher, uns eventuelle Änderungen mitzuteilen. Beachten Sie bitte diese Pflichten mit Sorgfalt. Ihre Nichtbeachtung kann schwerwiegende Konsequenzen für Sie haben. Je nach Art der Pflichtverletzung können Sie Ihren Versicherungsschutz ganz oder teilweise verlieren. Unter Umständen können wir uns auch vorzeitig vom Vertrag lösen. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen.

7. Welche Pflichten haben Sie im Schadensfall und welche Folgen können Verletzungen dieser Pflichten haben? Um Ihren Versicherungsschutz nicht zu gefährden, ergeben sich für Sie bei Eintritt eines Schadensfalls folgende Verpflichtungen:
- Sorgen Sie nach Möglichkeit für die Abwendung oder Minderung des Schadens und zeigen Sie uns diesen bitte unverzüglich an.
- Erstatten Sie uns ausführliche und wahrheitsgemäße Schadensberichte und unterstützen Sie uns bei der Schadensermittlung und -regulierung. Alle Umstände, die nach unserer Ansicht für die Bearbeitung des Schadens wichtig sind, müssen Sie uns mitteilen sowie alle dafür angeforderten Schriftstücke übersenden.
- Erstatten Sie bei Eigentumsdelikten unverzüglich eine polizeiliche Anzeige und lassen ggf. die SIM-Karte Ihres Mobiltelefons sperren. Beachten Sie bitte diese Pflichten mit Sorgfalt. Ihre Nichtbeachtung kann schwerwiegende Konsequenzen für Sie haben. Je nach Art der Pflichtverletzung können Sie Ihren Versicherungsschutz ganz oder teilweise verlieren. Unter Umständen können wir uns auch vorzeitig vom Vertrag lösen. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen.

8. Wann beginnt und endet Ihr Versicherungsschutz? Die Laufzeit des Vertrags entnehmen Sie bitte der Teilnahmeerklärung. Spätestens mit Beendigung des 60. Vertragsmonats ab Kaufdatum endet der Vertrag automatisch, ohne dass Sie oder wir kündigen müssen.

9. Wie kann der Vertrag beendet werden? Vor dem Vertragsablauf (Regelung in Ziffer 8) stehen Ihnen und uns Kündigungsrechte zu. Hierzu gehört auch das Recht, dass Sie oder wir den Vertrag vorzeitig kündigen können, wenn wir eine Leistung erbracht haben. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen. Datenschutzhinweise

Die von Ihnen im Antragsformular genannten und darüber hinaus uns mitgeteilten personenbezogenen Daten werden von der assona GmbH (vermittelnder Versicherungsmakler) und der AXA Versicherung AG (Versicherer und Vertragspartner) zur Begründung und Durchführung des Versicherungsvertrags verwendet.

Konkreter betrachtet beinhaltet dies folgende Verarbeitungszwecke:
- Begründung des Versicherungsvertrags nach anfänglicher Risikobeurteilung
- laufende Risikobewertung/Prämiensteuerung
- Abwicklung von Schadensfällen nach Prüfung der Leistungspflicht und damit einhergehenden Maßnahmen zur Verhinderung eines Versicherungsmissbrauchs
- laufende Beratung zum bestehenden Vertragsverhältnis Für die Risikobeurteilung und zur Verhinderung des Versicherungsmissbrauchs können die Daten mit konzerneigenen Datenbeständen abgeglichen werden.

Vertragsinformationen

1. Vertragspartner
Versicherer:
AXA Versicherung AG, Colonia-Allee 10-20, 51067 Köln, Postanschrift: 51171 Köln
Sitz der Gesellschaft Köln – Handelsregister Köln HRB Nr. 21298
Versicherungsmakler:
assona GmbH, Lorenzweg 5, 12099 Berlin
Sitz der Gesellschaft Berlin, Handelsregister Berlin HRB Nr. 87194
Der Makler ist berechtigt, Anzeigen, Willenserklärungen und Zahlungen der versicherten Person entgegenzunehmen und verpflichtet, diese unverzüglich an den Versicherer weiterzuleiten. Der Eingang beim Makler ist rechtlich gleichbedeutend mit dem Zugang beim Versicherer.
2. Weitere Ansprechpartner
Die AXA beauftragt die assona GmbH als Makler und Versicherungsnehmer mit der Vertragsverwaltung und der Bearbeitung aller Versicherungsfragen.
Im Schadensfall wenden Sie sich bitte an die assona GmbH, Postfach 51 11 36, 13371 Berlin. Telefon: 0180 5 355451 (14 ct/min DTAG, Mobilnetz max. 42 ct/min)
3. Ladungsfähige Anschriften des Vertragspartners/Vermittlers
Die ladungsfähigen Anschriften sind unter Punkt 1 genannt.
4. Hauptgeschäftstätigkeit des Versicherers und Anschrift der zuständigen Aufsichtsbehörde
Die Geschäftstätigkeit der AXA Versicherung AG bezieht sich hauptsächlich auf:
a) den Betrieb aller Zweige der Privatversicherung, in der Lebens-, Rechtsschutz- und Krankenversicherung jedoch nur der Rückversicherung;
b) die Vermittlung von Versicherungen aller Art, von Bauspar- und anderen Sparverträgen.
Zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn.
5. Garantiefonds
Ein Garantiefonds ist gesetzlich nicht vorgesehen.
6. Wesentliche Merkmale der Versicherungsleistung
Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Teilnahmeerklärung oder dem Angebot. Es gelten die zu Vertragsbeginn gültigen und Ihnen zuvor ausgehändigten Versicherungsbedingungen.
7. Gesamtpreis der Versicherung
Bei dem in der Teilnahmeerklärung oder im Angebot genannten Preis handelt es sich um den Beitrag gemäß vereinbarter Zahlweise inklusive der Versicherungssteuer.
Der vom Gesetzgeber erhobene Versicherungssteuersatz beträgt zurzeit in der Schadenversicherung allgemein 19 %.
8. Zusätzlich anfallende Kosten und/oder Gebühren
Für Tätigkeiten, die über die gewöhnliche Verwaltung Ihres Vertrags hinausgehen, stellen wir Gebühren in Rechnung, insbesondere Gebühren für Mahnungen, für Lastschriftrückläufer und angemessene Geschäftsgebühren bei Rücktritt vom Vertrag wegen Nichtzahlung des Erstbeitrags. Hierzu verweisen wir auf § 39 Abs. 1 S. 3 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) in Verbindung mit den dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen.
Für einen Anruf bei unserem Servicecenter 0180 5 355451 werden 14 ct/min aus dem deutschen Festnetz berechnet. Ein Anruf aus dem Mobilnetz kostet max. 42 ct/min.
9. Einzelheiten hinsichtlich der Zahlung und Erfüllung
Angaben zur Fälligkeit des Beitrags finden Sie in den dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen.
Sie haben Ihre Pflicht zur Zahlung des Beitrags erfüllt, wenn die Zahlung bei uns eingegangen ist. Das ist bei Zahlung im Wege des Lastschriftverfahrens die wirksame Belastung Ihres Kontos.
Sie haben dafür zu sorgen, dass der Beitrag zum Zeitpunkt der Fälligkeit von Ihrem Konto abgebucht werden kann, also ausreichende Kontodeckung besteht.
10. Angaben zum Vertragsabschluss, zum Beginn der Versicherung und des Versicherungsschutzes sowie zur Antragsfrist
Der Vertrag mit uns kommt zustande, wenn wir die von Ihnen gestellte Teilnahmeerklärung auf Abschluss eines Versicherungsvertrags annehmen. Dies geschieht, indem wir Ihnen die Teilnahmebestätigung oder eine ausdrückliche Annahmeerklärung übersenden und diese Ihnen zugeht. Der Versicherungsschutz beginnt mit der Einlösung der Teilnahmebestätigung durch Zahlung des Erstbeitrags und der Versicherungssteuer, jedoch nicht vor dem vereinbarten Zeitpunkt. Wird der erste Beitrag erst nach diesem Zeitpunkt eingefordert, alsdann aber ohne Verzug gezahlt, so beginnt der Versicherungsschutz mit dem vereinbarten Zeitpunkt. Die Angaben zum Beginn der Versicherung ergeben sich im Übrigen aus der Teilnahmeerklärung oder dem Angebot sowie den dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen. Eine Frist, während der Sie an die Teilnahmeerklärung gebunden sind, besteht nicht.
11. Widerrufsrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 4 Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt, nachdem Sie die Teilnahmebestätigung, die Vertragsbestimmungen einschließlich der Allgemeinen Versicherungsbedingungen, die weiteren Informationen nach § 7 Abs. 1 und 2 VVG in Verbindung mit den §§ 1 bis 4 der VVGInformationspflichtenverordnung und diese Belehrung jeweils in Textform erhalten haben. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an assona GmbH, Lorenzweg 5, 12099 Berlin bzw. Postfach 51 11 36, 13371 Berlin. Sofern Sie einen Versicherungsbeginn beantragen, der vor dem Ablauf der Widerrufsfrist liegt, erklären Sie sich einverstanden, dass der Versicherungsschutz vor Ablauf dieser Frist beginnt und der erste oder einmalige Beitrag (Einlösungsbeitrag) – abweichend von der gesetzlichen Regelung – vor Ablauf der Frist fällig, d.h. unverzüglich zu zahlen ist.
Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs endet der Versicherungsschutz und wir erstatten Ihnen den auf die Zeit nach Zugang des Widerrufs entfallenden Teil der Prämie, wenn Sie zugestimmt haben, dass der Versicherungsschutz vor dem Ende der Widerrufsfrist beginnt. Den Teil der Prämie, der auf die Zeit bis zum Zugang des Widerrufs entfällt, dürfen wir in diesem Falle einbehalten. Dabei handelt es sich um einen Betrag, der sich je nach Laufzeit wie folgt berechnet:
Anzahl der Tage, an denen Versicherungsschutz bestanden hat multipliziert mit

1/30 der im Antrag ausgewiesenen Monatsprämie
1/360 der im Antrag ausgewiesenen Prämie für 1 Jahr
1/720 der im Antrag ausgewiesenen Prämie für 2 Jahre
1/1080 der im Antrag ausgewiesenen Prämie für 3 Jahre
1/1440 der im Antrag ausgewiesenen Prämie für 4 Jahre
1/1800 der im Antrag ausgewiesenen Prämie für 5 Jahre

Die Erstattung zurückzuzahlender Beiträge erfolgt unverzüglich, spätestens 30 Tage nach Zugang des Widerrufs. Beginnt der Versicherungsschutz nicht vor dem Ende der Widerrufsfrist, hat der wirksame Widerruf zur Folge, dass empfangene Leistungen zurückzugewähren und gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben sind.
Besondere Hinweise
Ihr Widerrufsrecht erlischt, wenn der Vertrag auf Ihren ausdrücklichen Wunsch sowohl von Ihnen als auch von uns vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.
12. Laufzeit
Die Laufzeit des Vertrags ergibt sich aus der Teilnahmeerklärung oder dem Angebot.
13. Angaben zur Beendigung des Vertrags, insbesondere zu den vertraglichen Kündigungsbedingungen
Wenn Sie den Erstbeitrag nicht oder nicht rechtzeitig zahlen, ist der Versicherer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
Wenn Sie Ihre vorvertragliche Anzeigepflicht verletzen, kann der Versicherer ebenfalls vom Vertrag zurücktreten oder kündigen.
Der Vertrag kann von beiden Seiten zum vereinbarten Ablauf und nach Eintritt eines Versicherungsfalls gekündigt werden. Der Versicherer kann außerdem bei Zahlungsverzug mit einem Folgebeitrag und bei Insolvenz der versicherten Person kündigen. Weitere Einzelheiten, insbesondere zu den Kündigungsfristen, sind den dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen zu entnehmen.
14. Angabe des Rechts, welches der Versicherer bei der Vertragsanbahnung der Beziehung zur versicherten Person zugrunde legt
Den vorvertraglichen Beziehungen liegt deutsches Recht zugrunde.
15. Anwendbares Recht und zuständiges Gericht
Dem Vertrag liegt deutsches Recht zugrunde. Der Gerichtsstand ist in den dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen geregelt.
16. Maßgebliche Vertragssprache
Wir teilen Ihnen alle Vertragsbedingungen und die vorliegenden Vertragsinformationen in deutscher Sprache mit. Während der Laufzeit dieses Vertrags kommunizieren wir mit Ihnen auf Deutsch.
17. Außergerichtliche Beschwerde und Rechtsbehelfsverfahren
Sollten Sie mit unseren Entscheidungen nicht einverstanden sein, haben Sie zur außergerichtlichen Streitbeilegung die Möglichkeit, als unabhängigen und neutralen Schlichter den Versicherungsombudsmann anzurufen:
Versicherungsombudsmann e.V., Postfach 080632, 10006 Berlin, Tel.: 0180 4 224424, Fax: 0180 4 224425 (20 ct/Verbindung DTAG, Mobilnetz max. 42 ct/min)
E-Mail: beschwerde@versicherungsombudsmann.de
Das Schlichtungsverfahren ist bis zu einem Beschwerdewert von 100.000 EUR möglich und für Sie kostenfrei.
Es bleibt Ihnen unbenommen, Ihr Anliegen auf dem ordentlichen Rechtsweg vorzubringen.
18. Möglichkeit einer Beschwerde bei der unter Ziffer 4 genannten Behörde
Sollten Sie mit unserer Entscheidung nicht einverstanden sein, haben Sie die Möglichkeit, bei der unter Punkt 4 genannten Aufsichtsbehörde Beschwerde einzulegen.

Allgemeine Versicherungsbedingungen für die assona-Garantieverlängerung – Stand September 2013 –

Hinweis:
Alle für den Versicherer bestimmten Anzeigen und Erklärungen (z.B. Kündigungen oder Schadensmeldungen) sind ausschließlich schriftlich an die assona GmbH, Postfach 51 11 36, 13371 Berlin bzw. per E-Mail an kundenservice@ assona.de zu richten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den assona-Kundenservice: 0180 5 355451 (14 ct/min DTAG, Mobilnetz max. 42 ct/min)
Versicherer:
AXA Versicherung AG, Colonia-Allee 10-20, 51067 Köln (kurz AXA) Versicherungsnehmer und Makler:
assona GmbH, Postfach 51 11 36, 13371 Berlin (kurz assona)
Versicherte Person:
Der jeweilige Kunde, für dessen Gerät eine Garantieverlängerung ausgestellt wurde
§ 1 Versicherte Geräte
1. Die Versicherung erstreckt sich auf das im Kaufbeleg benannte neue Gerät des privaten Gebrauchs inklusive Originalzubehör.
2. Nicht versicherbar sind Vorführgeräte (d.h. Geräte, die im Verkaufsraum zu Vorführzwecken in Betrieb genommen wurden), reimportierte Geräte, Geräte, die bei Antragseingang bei assona älter als 24 Monate sind sowie Geräte, die bei Antragseingang bereits beschädigt oder zerstört sind. Maßgeblich für die Berechnung des Alters ist das Kaufdatum.
3. Wird aufgrund falscher Angaben in der Teilnahmeerklärung erst nach Dokumentierung, z.B. anlässlich eines Schadens, festgestellt, dass das versicherte Gerät nicht über diesen Vertrag versicherbar ist, wird der Vertrag rückwirkend aufgehoben. Die Prämien werden abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 10 EUR erstattet.
§ 2 Versicherte Gefahren und Schäden
Versicherungsschutz besteht nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung oder nach Ablauf einer zusätzlichen Garantiezeit des Herstellers oder Händlers für Beschädigung oder Zerstörung des Geräts (Sachschäden) durch:
a) Konstruktionsfehler;
b) Guss- oder Materialfehler;
c) Berechnungs-, Werkstätten- oder Montagefehler.
§ 3 Ausschlüsse
Versicherungsschutz besteht nicht für
1. Schäden, die unmittelbar oder mittelbar entstehen durch:
a) äußere Einwirkung wie Blitzschlag, Überspannung, Induktion, Kurzschluss sowie Feuchtigkeit, Flüssigkeit oder Witterungseinflüsse, elementare Naturereignisse und Kernenergie;
b) Bodenstürze, Brüche und Unfälle;
c) Abhandenkommen und Verlust;
d) Krieg, Bürgerkrieg, kriegs- oder bürgerkriegsähnliche Ereignisse, Aufruhr, innere Unruhen, politische Gewalthandlungen, Attentate oder Terrorakte, Enteignungen oder enteignungsgleiche Eingriffe, Beschlagnahme, Entziehungen, Verfügungen oder sonstige Eingriffe von hoher Hand.
2. Schäden
a) durch dauernde Einflüsse des Betriebs, normale Abnutzung;
b) durch nicht fachgerechtes Einbauen, unsachgemäße Reparatur/Eingriffe nicht vom Versicherer autorisierter Dritter, unsachgemäße, nicht bestimmungsgemäße oder ungewöhnliche – insbesondere nicht den Herstellervorgaben entsprechende – Verwendung oder Reinigung des Geräts sowie durch Bedienungsfehler;
c) an oder durch Software oder Datenträger, durch Computerviren, Programmierungs- oder Softwarefehler;
d) an Leuchtmitteln und Röhren und damit fest verbundenen Baugruppen, Verschleißteilen und Verbrauchsmaterialien sowie Batterien und Akkus, Filtern, Steckern, Antennen, Kabeln und Schläuchen sowie an sonstigen Teilen, die während der Lebensdauer erfahrungsgemäß mehrfach ausgewechselt werden müssen;
e) für die ein Händler oder ein sonstiger Veräußerer oder Hersteller im Rahmen der gesetzlichen (Haftung oder Gewährleistung) oder vertraglichen (Garantie) Bestimmungen zu haften hat;
f) durch vorsätzliche Handlungen oder Unterlassungen der versicherten Person oder eines berechtigten Nutzers des Geräts (siehe auch § 14 Ziff. 2);
g) die durch Dauerbetrieb des Geräts entstehen, sofern das Gerät nicht ausdrücklich für den Dauerbetrieb zugelassen ist.
3. Glasbruchschäden an Glaskeramik- und Ceran-Kochfeldern.
4. unmittelbare und mittelbare Sachfolgeschäden und Vermögensschäden.
5. Leistungen, die aufgrund von Service-, Justage- und Reinigungsarbeiten notwendig werden.
6. Leistungen, die zur Beseitigung unerheblicher Mängel, insbesondere Kratz-, Schramm- und Scheuerschäden sowie sonstiger Schönheitsfehler, die den technischen Gebrauch des Geräts nicht beeinträchtigen, erbracht werden.
7. Pixelfehler, die im Rahmen der Fehlertoleranz Kategorie 1-2 der ISO Norm 13406-2 liegen.
8. Schäden oder Störungen am Gerät, die durch Reinigung des Geräts behoben werden können.
9. Reparaturen, die außerhalb von Deutschland durchgeführt werden müssen.
10. Transportschäden egal aus welcher Ursache.
§ 4 Umfang der Ersatzleistung
1. assona wickelt im Namen der AXA ersatzpflichtige Schäden direkt mit der versicherten Person ab. Die Rechte aus dem Versicherungsvertrag stehen ausschließlich assona zu. Ein eigener Anspruch der versicherten Person gegen AXA auf Zahlung oder Leistung der Entschädigung besteht nicht.
2. Die Ersatzleistung beschränkt sich – unter Ausschluss eines jeden weiteren Anspruchs – auf die Freistellung der versicherten Person von den Kosten der erforderlichen Reparatur des beschädigten Geräts durch ein vom Versicherer beauftragtes Unternehmen. Mehrkosten, die dadurch entstehen, dass bei der Reparatur Änderungen oder Konstruktionsverbesserungen vorgenommen werden, gehen zu Lasten der versicherten Person.
3. Sollte eine Reparatur technisch oder objektiv unmöglich oder unwirtschaftlich sein (Totalschaden), beschränkt sich die Ersatzleistung auf die Freistellung von den Kosten der Gestellung eines Ersatzgeräts gleicher Art und Güte durch assona. Die versicherte Person hat im Schadensfall keinen Anspruch auf Geldersatz.
4. Die Versicherungsleistung ist begrenzt auf den Zeitwert.
Überschreiten die Reparaturkosten oder Beschaffungskosten für ein Ersatzgerät den Zeitwert des versicherten Geräts bei Eintritt des Schadens (Totalschaden), erhält die versicherte Person, nach Wahl des Versicherers, ein Ersatzgerät oder den entsprechenden Wert als Geldersatz. § 75 VVG findet keine Anwendung.
5. Der Zeitwert des versicherten Geräts ist in den ersten beiden Jahren nach Kauf der Kaufpreis zum Zeitpunkt der Anschaffung des Geräts, maximal jedoch die in der Teilnahmebestätigung dokumentierte Deckungssumme. Der Zeitwert reduziert sich nach folgendem Verfahren: 1. Jahr: 100 %; 2. Jahr: 100 %; 3. Jahr: 80 %; 4. Jahr: 60 %; 5. Jahr: 40 %.
6. Bei Ersatzgerätgestellung oder Entschädigung in Form von Geldersatz kann der Versicherer die Herausgabe des versicherten Geräts und des vollständigen serienmäßigen Zubehörs verlangen.
7. Die Reparatur von Großelektrogeräten, wie z.B. Kühl- und Gefrierschränken, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrocknern sowie von Fernsehern ab 30 Zoll erfolgt am Aufstellungsort in Deutschland.
8. Kleinelektrogeräte sind auf Kosten der versicherten Person inklusive des vollständigen serienmäßigen Zubehörs an das von assona benannte Unternehmen zu senden oder zu bringen.
9. Entsorgungskosten gehen zu Lasten der versicherten Person.
§ 5 Subsidiarität
Der Versicherer gewährt der versicherten Person insoweit keinen Versicherungsschutz, als diese eine Entschädigung aus einem anderen Versicherungsvertrag beanspruchen kann.
§ 6 Örtliche Geltung und Erfüllungsort der Versicherung
Die Versicherung gilt in Deutschland. Der Erfüllungsort für sämtliche Leistungen aus der Garantieverlängerung ist Deutschland.
§ 7 Beginn und Ende des Versicherungsschutzes
1. Der Versicherungsschutz beginnt an dem Tag, der in der Teilnahmebestätigung als Versicherungsbeginn ausgewiesen wird, sofern die versicherte Person den ersten oder einmaligen Beitrag rechtzeitig an assona zahlt. Er endet mit dem Tag, der in der Teilnahmebestätigung als Versicherungsablauf ausgewiesen wird.
2. Spätestens mit Beendigung des 60. (Vertrags-)Monats ab Kaufdatum endet der Vertrag automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
3. Im Totalschadensfall erlischt die Versicherung mit dem Tag des Schadenseintritts. In diesen Fällen steht dem Versicherer der Beitrag anteilig nach der Zeit zu, während der Versicherungsschutz bestanden hat.
4. Wird das versicherte Gerät gegen ein gleichwertiges (d.h. gleicher Hersteller und gleiches Modell) ersetzt, so tritt dieses an die Stelle des versicherten in den Vertrag ein (siehe auch § 11 Ziff. 2).
§ 8 Beitrag
Die Zahlung des Beitrags ist, so in der Teilnahmebestätigung nicht anders vereinbart, nur im Wege der Vorkasse oder des Lastschriftverfahrens möglich.

§ 9 Fälligkeit und Folgen verspäteter Zahlung des Erst- oder Einmalbeitrags
1. Der erste oder einmalige Beitrag ist unverzüglich nach Abschluss des Vertrags zu zahlen, jedoch nicht vor dem vereinbarten und in der Teilnahmebestätigung angegebenen Versicherungsbeginn.
2. Die Zahlung gilt als rechtzeitig, wenn der fällige Erst- oder Einmalbeitrag nach Erhalt der Teilnahmebestätigung und der Zahlungsaufforderung eingezogen werden kann und die versicherte Person einer berechtigten Einziehung nicht widerspricht.
3. Konnte der fällige Erst- oder Einmalbeitrag ohne Verschulden der versicherten Person von assona nicht eingezogen werden, ist die Zahlung auch dann noch rechtzeitig, wenn die versicherte Person nach schriftlicher Aufforderung des Versicherers die bei der Erteilung der Einzugsermächtigung angegebenen Daten unverzüglich überprüft und korrigiert bzw. dies veranlasst und der Erst- oder Einmalbetrag danach erfolgreich eingezogen werden kann.
4. Zahlt die versicherte Person die erste Prämie nicht rechtzeitig, sondern zu einem späteren Zeitpunkt, beginnt der Versicherungsschutz erst ab diesem Zeitpunkt. Für Versicherungsfälle, die bis zur Zahlung des Beitrags eintreten, ist der Versicherer nur dann nicht zur Leistung verpflichtet, wenn er die versicherte Person durch gesonderte Mitteilung in Textform oder durch einen auffälligen Hinweis in der Teilnahmebestätigung auf diese Rechtsfolge aufmerksam gemacht hat. Die Leistungsfreiheit tritt jedoch nicht ein, wenn die versicherte Person die Nichtzahlung nicht zu vertreten hat.
5. Zahlt die versicherte Person den ersten oder einmaligen Beitrag nicht rechtzeitig, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten, solange der Beitrag nicht gezahlt ist. Der Rücktritt ist ausgeschlossen, wenn die versicherte Person nachweist, dass sie die Nichtzahlung nicht zu vertreten hat.
§ 10 Fälligkeit und Folgen verspäteter Zahlung des Folgebeitrags
1. Die Folgebeiträge sind am Monatsersten des vereinbarten Beitragszeitraums fällig.
2. Die Zahlung gilt als rechtzeitig, wenn der fällige Folgebeitrag zu dem in der Teilnahmebestätigung oder in der Beitragsrechnung angegebenen Zeitpunkt eingezogen werden kann und die versicherte Person einer berechtigten Einziehung nicht widerspricht. Ergänzend gilt § 9 Ziff. 3 entsprechend.
3. Wird die Folgeprämie nicht rechtzeitig gezahlt, gerät die versicherte Person ohne Mahnung in Verzug, es sei denn, dass sie die verspätete Zahlung nicht zu vertreten hat. Der Versicherer ist berechtigt, Ersatz des durch den Verzug entstandenen Schadens zu verlangen.
4. Der Versicherer kann die versicherte Person bei nicht rechtzeitiger Zahlung einer Folgeprämie auf dessen Kosten in Textform zur Zahlung auffordern und eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen ab Zugang der Zahlungsaufforderung bestimmen (Mahnung). Die Mahnung ist nur wirksam, wenn der Versicherer je Vertrag die rückständigen Beträge der Prämie, Zinsen und Kosten im Einzelnen beziffert und außerdem auf die Rechtsfolgen – Leistungsfreiheit und Kündigungsrecht – aufgrund der nicht fristgerechten Zahlung hinweist.
5. Tritt nach Ablauf der in der Mahnung gesetzten Zahlungsfrist ein Versicherungsfall ein und ist die versicherte Person bei Eintritt des Versicherungsfalls mit der Zahlung der Prämie oder der Zinsen oder Kosten in Verzug, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei.
6. Der Versicherer kann nach Ablauf der in der Mahnung gesetzten Zahlungsfrist den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist mit sofortiger Wirkung kündigen, sofern die versicherte Person mit der Zahlung der geschuldeten Beträge in Verzug ist. Die Kündigung kann mit der Bestimmung der Zahlungsfrist so verbunden werden, dass sie mit Fristablauf wirksam wird, wenn die versicherte Person zu diesem Zeitpunkt mit der Zahlung in Verzug ist. Hierauf ist die versicherte Person bei der Kündigung ausdrücklich hinzuweisen.
7. Hat der Versicherer gekündigt und zahlt die versicherte Person nach Erhalt der Kündigung innerhalb eines Monats den angemahnten Betrag, besteht der Vertrag fort. Für Versicherungsfälle, die zwischen dem Ablauf der Zahlungsfrist und der Zahlung eingetreten sind, besteht jedoch kein Versicherungsschutz.
§ 11 Rückgabe und Veräußerung des Geräts an einen Dritten
1. Sollte die versicherte Person im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung den Kaufvertrag für das Gerät rückgängig machen, kann der Vertrag gegen Erstattung der zeitanteiligen Prämie zum Ende des Meldemonats gekündigt werden (maßgebend ist der Posteingang bei assona).
2. Wird das Gerät im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung oder im Schadensfall durch ein Ersatzgerät gleicher Art und Güte ersetzt, geht der Vertrag auf das neue Gerät über. Voraussetzung für den Übergang ist die schriftliche Anzeige des Gerätetauschs bei assona. Die für das ursprüngliche Gerät vereinbarte Vertragslaufzeit sowie der vereinbarte Deckungsumfang verändern sich dadurch nicht.
3. Wird ein versichertes Gerät von der versicherten Person veräußert, so endet der Versicherungsschutz für das Gerät mit dem Tage der Veräußerung. Der Erwerber kann innerhalb von vier Wochen nach Veräußerung beantragen, dass die Versicherung auf ihn übergeht.
§ 12 Obliegenheiten der versicherten Person nach Eintritt des Versicherungsfalls
1. Die versicherte Person ist verpflichtet:
a) den Eintritt des Versicherungsfalls unverzüglich, spätestens innerhalb von 7 Tagen nach Bekanntwerden, telefonisch oder schriftlich der assona GmbH, Postfach 51 11 36, 13371 Berlin, Telefon: 0180 5 355451 (14 ct/min DTAG, Mobilnetz max. 42 ct/min) oder E-Mail: kundenservice@ assona.de anzuzeigen;
b) nach Möglichkeit für die Abwendung oder Minderung des Schadens zu sorgen und dabei die Weisung des Versicherers oder seines Beauftragten einzuholen und zu befolgen, sowie Ersatzansprüche gegen Dritte formund fristgerecht – ggf. auch gerichtlich – geltend zu machen oder auf andere Weise sicherzustellen;
c) den Versicherer und dessen Beauftragten bei der Schadensermittlung und -regulierung nach Kräften zu unterstützen, ihnen ausführliche und wahrheitsgemäße Schadensberichte zu erstatten und alle Umstände, die auf den Versicherungsfall Bezug haben, (auf Verlangen schriftlich) mitzuteilen, insbesondere auch die angeforderten Belege einzureichen.
2. Verletzt die versicherte Person eine der in Ziffer 1 genannten Obliegenheiten vorsätzlich, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei.
a) Bei grob fahrlässiger Verletzung der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in dem Verhältnis zu kürzen, dass der Schwere des Verschuldens der versicherten Person entspricht. Das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit hat die versicherte Person zu beweisen.
b) Außer im Fall einer arglistigen Obliegenheitsverletzung ist der Versicherer jedoch zur Leistung verpflichtet, soweit die versicherte Person nachweist, dass die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalls noch für die Feststellung oder den Umfang der Leistungspflicht des Versicherers ursächlich war.
c) Verletzt die versicherte Person eine nach Eintritt des Versicherungsfalls bestehende Auskunfts- oder Aufklärungsobliegenheit, ist der Versicherer nur dann vollständig oder teilweise leistungsfrei, wenn er die versicherte Person durch gesonderte Mitteilung in Textform auf diese Rechtsfolge hingewiesen hat.
§ 13 Kündigung nach dem Versicherungsfall
1. Nach dem Eintritt eines Versicherungsfalls kann jede der Vertragsparteien den Versicherungsvertrag kündigen. Die Kündigung ist in Textform zu erklären. Sie muss der anderen Vertragspartei spätestens einen Monat nach Auszahlung oder Ablehnung der Entschädigung zugegangen sein.
2. Kündigt die versicherte Person, wird die Kündigung sofort nach ihrem Zugang beim Versicherer wirksam. Die versicherte Person kann jedoch bestimmen, dass die Kündigung zu einem späteren Zeitpunkt wirksam wird.
3. Eine Kündigung des Versicherers wird einen Monat nach ihrem Zugang bei der versicherten Person wirksam.
§ 14 Besondere Verwirkungsgründe
1. Hat die versicherte Person den Versicherer arglistig über Tatsachen getäuscht, die für den Grund oder die Höhe der Entschädigung von Bedeutung sind, oder dies versucht, ist der Versicherer von der Entschädigungspflicht frei. Ist die Täuschung durch rechtskräftiges Strafurteil wegen Betrugs oder Betrugsversuchs festgestellt, so gelten die Voraussetzungen gemäß Satz 1 als bewiesen.
2. Führt die versicherte Person den Schaden grob fahrlässig herbei, so ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens der versicherten Person entsprechenden Verhältnis zu kürzen.
§ 15 Anzeigen, Willenserklärungen, Anschriftenänderungen
1. Alle für den Versicherer bestimmten Anzeigen und Erklärungen sind schriftlich abzugeben. Sie sind ausschließlich an die assona GmbH, Postfach 51 11 36, 13371 Berlin zu richten.
2. Hat die versicherte Person eine Änderung ihrer Anschrift assona nicht mitgeteilt, genügt für eine Willenserklärung, die der versicherten Person gegenüber abzugeben ist, die Absendung eines eingeschriebenen Briefs an die letzte bekannte Anschrift. Die Erklärung wird zu dem Zeitpunkt wirksam, zu dem sie ohne die Anschriftenänderung bei regelmäßiger Beförderung der versicherten Person zugegangen sein würde.
§ 16 Anzuwendendes Recht und zuständiges Gericht
1. Für diesen Vertrag gilt deutsches Recht.
2. Für Klagen aus dem Versicherungsvertrag gegen den Versicherer bestimmt sich die gerichtliche Zuständigkeit nach dessen Sitz oder dem Sitz der für den Versicherungsvertrag zuständigen Niederlassung. Ist die versicherte Person eine natürliche Person und wohnt in Deutschland, ist auch das Gericht zuständig, in dessen Bezirk sie zur Zeit der Klageerhebung ihren Wohnsitz oder, in Ermangelung eines solchen, ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.
3. Ist die versicherte Person eine natürliche Person und wohnt in Deutschland, müssen Klagen aus dem Versicherungsvertrag gegen sie bei dem Gericht erhoben werden, das für ihren Wohnsitz oder, in Ermangelung eines solchen, den Ort ihres gewöhnlichen Aufenthalts zuständig ist. Unterhält die versicherte Person zum Zeitpunkt der Klageerhebung ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in einem Staat außerhalb der Europäischen Gemeinschaft, Islands, Norwegens oder der Schweiz oder ist ihr Wohnsitz bzw. gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt, kann der Versicherer die versicherte Person vor dem für den Sitz des Versicherers zuständigen Gericht verklagen. Ist die versicherte Person eine juristische Person, bestimmt sich das zuständige Gericht nach deren Sitz oder deren Niederlassung.
4. Andere nach deutschem Recht begründete Gerichtsstände werden durch diese Vereinbarungen nicht ausgeschlossen.

 

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