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So pflegen Sie Ihren Kaffeevollautomaten richtig!

Kaffee hat sich mittlerweile in nahezu jedem Land etabliert. Er eignet sich nicht nur als Muntermacher zum Frühstück, sondern auch für zwischendurch oder zum Kuchen am Nachmittag. Allerdings gibt es eine Vielzahl an Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten, sodass die Auswahl schwierig wird. Gemahlener Kaffee oder Bohnen, Filterkaffee oder Vollautomat, Jura oder Siemens – all das sind Fragen, die wichtig sind. Denn Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Der Geschmack kann von vielen Faktoren beeinflusst werden. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite, damit Sie die perfekte Kaffeemaschine für Ihren Haushalt finden!

Was ist besser, eine Kaffeemaschine oder ein Kaffeevollautomat?

Ein wichtiger Entscheidungsfaktor ist der Genuss und die Häufigkeit dessen. Reicht der normale Filterkaffee aus oder trinken Sie auch gerne Kaffeespezialitäten wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Espresso? Diese Variationen sorgen für Abwechslung, sind allerdings nur mit einem Kaffeevollautomaten möglich. Diese sind mit einem speziellen Milchtank ausgestattet, der die Milch auf Knopfdruck aufschäumt.

Aus einer Filtermaschine gewinnen Sie etwa 10 bis 12 Tassen während der Vollautomat nur eine Tasse herstellt. Einen großen geschmacklichen Vorteil bieten jedoch die frisch gemahlenen Kaffeebohnen, da sie ihr Aroma beim mahlen entfalten. Allerdings bietet auch der Filterkaffee eine gewisse Variabilität, denn er kann mit verschiedenen Gewürzen, wie Kakao, Zimt oder Chili, verfeinert und zubereitet werden. Hier finden Sie eine Übersicht der Vorteile des jeweiligen Geräts. 

Das sind die Vorteile eines Kaffeevollautomaten:

  • Schnelle Zubereitung auf Knopfdruck
  • Automatische Anpassung der Menge der Kaffeebohnen
  • Sie sind auch als Automaten mit Kapseln oder Pads erhältlich
  • Große Auswahl an Kaffeespezialitäten, wie Cappuccino oder Latte Macchiato
  • Großer Wassertank, Speicher für Kaffeebohnen und Auffangbehälter
  • Pflegeleicht

Das sind die Vorteile einer Kaffeemaschine:

  • Beansprucht wenig Platz
  • Maschinen für einen geringen sowie einen hohen Kaffeebedarf sind erhältlich
  • Geringere Anschaffungskosten als Kaffeevollautomaten
  • Keine Wahl an Kaffeespezialitäten
  • Mehrere Tassen Kaffee mit einem Brühvorgang

Wie funktioniert der Kaffeevollautomat?

Der wohl größte Unterschied zwischen einem Vollautomaten und einer Filtermaschine ist die Funktionsweise. Denn der Kaffeevollautomat ist ein technisches Wunder, das viele Funktionen miteinander vereint. Das Mahlwerk spielt hierbei eine entscheidende Rolle, denn es ist in dem Automaten verbaut und übernimmt ausschlaggebende Arbeit. Wird der Knopf betätigt, so wird zuerst der Kaffee gemahlen. Hierbei passt sich die Menge der Bohnen automatisch an die gewünschte Füllmenge der Tasse an. Auch die Feinheit des dabei entstehenden Pulvers lässt sich einstellen.

Das fertige Pulver wird im nächsten Schritt in der Brühgruppe gepresst. Die Wasserpumpe transportiert eine definierte Menge Wasser erst durch den Erhitzer und dann in den Zulauf der Brühgruppe. Im sogenannten Vorbrühverfahren wird das Pulver mit einer geringen Wassermenge durchfeuchtet, um Aromastoffe zu lösen. Danach beginnt erst der eigentliche Brühvorgang, in dem 95°C heißes Wasser das Kaffeepulver durchdringt. Das Pulver wird dann in einem Brühsieb, ein rundes Edelstahlsieb, aufgefangen.

Ein Kaffee ist nur perfekt, wenn er auch eine Crema hat. Um diese herzustellen, gibt es ein eigenes Ventil, das aus einer Feder und einem abdichtenden Element besteht. Das Ventil öffnet sich nach Erreichen eines definierten Drucks und schließt sich bei der Unterschreitung dieses Drucks wieder. Dieser Vorgang wird immer wieder wiederholt, bis der Kaffee vollständig in der Tasse ist und die perfekte Crema hat.

Nun ist Ihr Kaffee zwar fertig, der Automat ist es jedoch nicht. Denn er befördert das verbrauchte Kaffeepulver in den Auffangbehälter und das Wasser in die Auffangschale. Nun ist der Kaffee endlich fertig und Sie können ihn genießen.

Wie reinigt man einen Kaffeevollautomaten richtig?

Obwohl Kaffeevollautomaten pflegeleicht sind, erfordern sie eine regelmäßige Reinigung. Der Wassertank sowie der Auffangbehälter für die Kaffeepads sind einfach mit etwas Spülmittel und Wasser zu reinigen. Bei der Brühgruppe jedoch ist dies anders, denn hierbei handelt es sich um das Herzstück des Kaffeevollautomaten. Einige Vollautomaten bieten eine herausnehmbare Brühgruppe an, die einmal wöchentlich entnommen und mit warmem Wasser gespült werden sollte. Wenn Sie die Brühgruppe nicht entnehmen können, verfügt Ihr Vollautomat über ein Reinigungsprogramm. Der Hersteller Jura meistert dieses Problem optimal, denn die Kaffeevollautomaten verfügen über ein integriertes Spül-, Reinigungs- und Entkalkungsprogramm. Zusätzlich können Reinigungs- und Entkalkungstabletten erworben werden für eine umfangreiche Reinigung.

Wie oft soll ich meinen Kaffeevollautomaten reinigen?

Die genauen Angaben zur Häufigkeit der Reinigung finden Sie in der Bedienungsanleitung, allerdings haben sich mit der Zeit ein paar Faustregeln entwickelt. Der Mikrobrüher, die Milchschale sowie der Kaffeeauslauf sollten täglich gereinigt werden. Der Wasserbehälter und der Auffangbehälter sollten einmal wöchentlich gereinigt werden, um die Hygiene wiederherzustellen. Die modernen Kaffeevollautomaten informieren Sie, wenn eine umfangreiche Reinigung erforderlich ist. Denn auch diese kann heutzutage einfach auf Knopfdruck durchgeführt werden.

Wie reinigt man am besten die Milchschaumdüse bei einem Kaffeevollautomaten?

Wer gerne Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato trinkt, muss auch seinen Vollautomaten häufiger reinigen. Denn die Milchschaumdüse und das gesamte Milchsystem muss nach jedem Verzehr von Milchgetränken gereinigt werden. Andernfalls können sich sonst schnell Bakterien bilden. Um das Milchsystem zu reinigen, muss die Düse sowie der Schlauch mit heißem Wasser durchgespült werden.

Wie entkalkt man einen Kaffeevollautomaten?

Ein regelmäßiges Entkalken der Kaffeemaschine ist notwendig, da sich bei jeder Benutzung ein Teil des im Wasser befindlichen Kalks löst und sich in der Maschine absetzt. Die meisten modernen Kaffeevollautomaten weisen selbstständig auf eine notwendige Entkalkung hin. In anderen Fällen geben die Hersteller Hinweise auf die Entkalkung. Um den Vollautomaten zu entkalken, muss der Entkalker zunächst zubereitet werden. Anschließend wird diese Lösung in den Wasserbehälter gefüllt und die Maschine läuft einmal komplett durch. Anschließend sollte das Gerät mindestens zwei Mal mit klarem Wasser durchgespült werden, um die Reste des Entkalkers zu entfernen.

Wann sollte der Wasserfilter gewechselt werden?

Wenn das Gerät über einen Wasserfilter verfügt, muss es nicht so oft entkalkt werden. Doch auch dieser hält logischerweise nicht lange und muss ausgetauscht werden. Wenn ein Wechsel des Filters erforderlich ist, wird die Kaffeemaschine dies anzeigen. Ein umgehendes handeln ist jedoch wichtig, da jeder weitere Gebrauch sonst Verschmutzungen im Kaffeevollautomaten zur Folge haben kann.

Fazit: Hoher Kaffeegenuss und wenig Aufwand

Der Kaffee aus einem Vollautomaten schmeckt besser als der einer Filtermaschine. Außerdem stehen einem viele Variationen zur Verfügung, ob mit oder ohne Milchschaum. Natürlich entsteht dann auch ein gewisser Aufwand, um das Gerät zu pflegen und seine Lebensdauer zu erhöhen. Jedoch weisen auch normale Kaffeemaschinen diesen Pflegeaufwand auf, daher empfehlen wir in jedem Fall die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten. Gerne finden wir den geeigneten Automaten für Ihr Zuhause und beraten Sie über die Pflegehinweise. Besuchen Sie uns in unserem Ladenlokal.

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